„Wenn der Motor des Schleppflugzeuges angeht, bekomme ich auch schon mal Gänsehaut.“
Der Stolz ist dem Jugendvertreter des FSV Otto Lilienthal e.V. anzusehen, als er auf das Segelflugzeug zeigt, für den der Verein am 17. Februar den Kulturpreis des Landkreises in der Kategorie Denkmalpflege verliehen bekomme hat. Philipp Grundke ist 19 Jahre alt und über einen Nachbarn zum Flugsport gekommen. Seit etwa drei Jahren ist er beinah jedes Wochenende auf dem Flugplatz Heinrichsruh, seit Tag eins mit dem „Flieger-Virus“ infiziert.
Als reiner Segelflieger hat es ihm der „Lehrmeister II“ wie das Segelflugzeug FES 530/II aus dem Jahr 1960 auch genannt wird, natürlich besonders angetan. 2013 investierten die Mitglieder des FSV Otto Lilienthal e.V. allein 1200 Arbeitsstunden in die Restaurierung des mehr als 56 Jahre alten Fliegers, der bereits im Herbst 2016 erstmals nach fast 40 Jahren wieder fliegen sollte. Der Start verzögert sich allerdings aufgrund bürokratischer Hürden: „Aber da sind wir dran.“, versichert Philipp Grundke. Wir drücken die Daumen, damit der Segelflieger und mit ihm die Fliegerherzen des Vereins vielleicht in diesem Jahr abheben können.



