Zum Umgang mit dem Coronavirus in Finsterwalde: Leitungsstab der Stadt Finsterwalde entschied erste gemeinsame Schritte

Einheitliches Vorgehen mit  Schul-, Hort- und Kitaleiterinnen von Einrichtungen in städtischer Trägerschaft abgestimmt

Nach der Aufhebung der Schulpflicht durch die Brandenburger Landesregierung am 13. März und den weiteren Entwicklungen in ganz Deutschland, kam am 14. März der Leitungsstab der Stadt Finsterwalde zusammen, um das weitere gemeinsame Vorgehen abzustimmen. An der von Bürgermeister Jörg Gampe einberufenen Besprechung nahmen u.a. Stadtbrandmeister Michael Kamenz, Stadtwerke-Geschäftsführer Andy Hoffmann und Führungskräfte der Stadtverwaltung teil.

Im Ergebnis sind die Schließung der Schwimmhalle und der Touristinformation ab dem 16. März, die Einschränkung der Sprechzeiten der Stadtverwaltung, die Absage aller städtischen Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien und nötige Vorkehrungen für die Freiwillige Feuerwehr Finsterwalde entschieden worden. Bürgermeister Jörg Gampe: „Wegen der ständig neuen Erkenntnisse und Entscheidungen auf Landes- und Landkreisebene sind für uns weitere Anpassungen in den nächsten Tagen absehbar. Wir befinden uns in einem dynamischen Prozess, auf den wir immer wieder aktuell reagieren müssen.“

Am Sonntag, dem 15. März kamen zudem die Leiterinnen der Kita- und Horte in Trägerschaft der Stadt Finsterwalde sowie die Schulleiterinnen der drei städtischen Grundschulen zur Beratung zusammen. Im Ergebnis ist es gelungen, ein einheitliches Vorgehen abzustimmen. So werden der Schul-, Kita- und Hortbetrieb am Montag und Dienstag regulär durchgeführt. Ab Mittwoch, den 18. März wird für Kinder, deren Sorgeberechtigte in „infrastrukturkritischen“ Berufen arbeiten, eine Notbetreuung angeboten. Entsprechende Anträge werden am Montag, den 16. März in den jeweiligen Einrichtungen ausgegeben. „Wir werden morgen alle Eltern mit Infobriefen und auf unserer Website informieren, damit sie sich auf die Situation ab dem 18. März einstellen können. Dabei bitten wir alle herzlich um ihr Verständnis und ihre Mitwirkung, damit wir die Herausforderungen der vor uns liegenden Zeit bestmöglich bewältigen können“, erklärt Bürgermeister Jörg Gampe.

Um im Umgang mit dem Corona-Virus sowohl die Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Beschäftigten bestmöglich zu schützen, beschränkt die Stadt Finsterwalde persönliche Kontakte auf das notwendige Maß und bietet alternative Kontaktmöglichkeiten an. Die allgemeinen Sprechzeiten sind vorerst bis zum 17. April ausgesetzt. Gern können alle Mitarbeiterinn und Mitarbeiter telefonisch (03531 783 0), per Post, per Fax (03531 783 766) oder per Mail (info@finsterwalde.de) kontaktiert werden. Die entsprechenden Adressen der einzelnen Beschäftigten finden Sie unter www.finsterwalde.de - Rathaus - Ansprechpartner. Für dringende Anliegen bleibt der Bürgerservice als Anlaufstelle vorerst dienstags und donnerstags geöffnet. Stets aktuelle Informationen finden Sie unter: www.finsterwalde.de