Feierliche Freigabe des neuen Kreisverkehrs an der „großen Unterführung“

Ein bezeichnendes Bild zu Beginn der Eröffnungsveranstaltung am 31. Juli 2020 für den neuen Kreisverkehr an „der großen Unterführung“: Mit einer Extra-Sängerliedstrophe begrüßten die vier (traditionellen) Finsterwalder Sänger ihre neuen, modernen Kollegen und haben den dazugehörigen Gesprächsstoff der letzten Wochen wieder einmal bestens zusammengefasst:

„Der große Kreisel ist nun vollendet

und prägt die Einfahrt zum Marktplatz hin.

Im Mittelpunkt steht ein großes Kunstwerk,

mit viel Gesprächsstoff gleich zu Beginn.

Die Diskussionen woll’n wir beenden,

denn Kunst ist niemals für alle schön.

Doch was letztendlich hier ist entstanden,

kann nirgendwo man noch einmal seh’n.“

 

Auch Bürgermeister Jörg Gampe schloss sich diesen und den Worten der Stadtverordneten Marlies Homagk an, die in einer Sitzung des Fachausschusses für Wirtschaft und Umwelt betont hatte, dass Kunst immer zum Gespräch anregen solle. Zudem sei die bunte und moderne Darstellung der vier Sänger auf dem Kreisel auch Ausdruck der vielfältigen Gesangskultur in der Sängerstadt. Denn neben den vier eleganten Herren in Frack und Zylinder singen in Finsterwalde bekanntlich auch Chöre, Schüler der Musikschule und vielfältige Bands sowie weitere kleine, große, junge und alte Sängerinnen und Sänger.

Die Künstler um Ararat und Aram Haydeyan stimmten ebenfalls zu und gratulierten allen Finsterwalderinnen und Finsterwaldern zum neu gestalteten „Eingangstor“ in die Stadt. Bürgermeister Jörg Gampe richtete seine Dankesworte vor allem auch an seine Kollegen im Bauamt und an alle Beteiligten der Baufirmen, die im Zweischichtsystem geackert haben und im Bauverlauf mit dem einen oder anderen Hindernis überrascht worden sind.

Mit dem fertigen Kreisverkehr ist nun auch der dritte und letzte Bauabschnitt der Berliner Straße geschafft. Nachdem im Februar 2014 die erste Bürgerinformationsveranstaltung stattgefunden hatte, fiel im August 2014 der Grundsatzbeschluss zum Ausbau der Straße. Intensiv wurde die Baumaßnahme bereits dort diskutiert, sodass schnell von der „OP am offenen Herzen“ gesprochen wurde, wenn es um Sperrungen und Baumaßnahmen in der Berliner Straße ging. Mit dem Baubeginn des ersten Bauabschnitts im April 2016 begann die Zeit der Umleitungen für die anliegenden Geschäfte und alle Verkehrsteilnehmer. Hier galt und gilt wohl wie bei allen Baustellen: Zunächst sind sie eine Belastung, nach der Fertigstellung jedoch auch ein enormer Gewinn. Die Berliner Straße ist nun vollständig saniert und bietet mit ihren breiten Gehwegen und der modernen Bepflanzung ein einladendes Bild.

Insgesamt wurden 1,2 Mio. Euro in den dritten Bauabschnitt investiert. Bund und Land unterstützen mit je 320.000 Euro. „Dass in Finsterwalde so viel gebaut und investiert wird, wird in Potsdam auf jeden Fall wahrgenommen“, betonte Bau-Staatssekretär Rainer Genilke in seinen Grußworten. Gleichzeitig verwies er auf die offenen Projekte, die in den nächsten Jahren angegangen werden: die Rosa-Luxemburg-Straße/Dresdener Straße und die Cottbusser Straße sollen der Berliner Straße nachfolgen. Auch dazu hatten die vier Sänger passende Textzeilen im Gepäck:

 „Die Stadtentwicklung geht immer weiter,

wir werden eine Vorzeigestadt.

Drum sag’n wir Danke an alle Macher,

die hier sind tätig mit Rat und Tat.“

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Paula Hromada
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