Die offene Gesellschaft in Bewegung: Finsterwalde sammelt 140 Ideen und Anregungen

1.000 Menschen besuchten die interaktive Wanderausstellung, die im Rahmen der Tour Die offene Gesellschaft in Bewegung vom 2. – 5. August auf dem Marktplatz Halt machte. Die Finsterwalderinnen und Finsterwalder sammelten rund 140 Ideen und Anregungen für eine offene Gesellschaft und nahmen am Programm in der ganzen Stadt teil. „Im Rahmen der offenen Gesellschaft haben wir viele Ideen aus der Mitte unserer Bürgerinnen und Bürger gehört, die Anlass zu Optimismus geben. Ich freue mich darauf, auch zukünftig weiter gemeinsam mit ihnen daran zu arbeiten, dass sich unsere Sängerstadt zum Positiven entwickelt“, so Bürgermeister Jörg Gampe.

Welches Finsterwalde wollen wir sein? war die zentrale Frage während der Aktionstage. Egal ob im Ideenlabor, in der Wanderausstellung oder bei dem Abschlussevent: Die Finsterwalderinnen und Finsterwalder hatten zahlreiche Ideen zur Stärkung sozialer Teilhabe, für die Attraktivitätssteigerung Finsterwaldes für junge Unternehmer und junge Menschen sowie zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements und der Fürsorge gegenüber dem öffentlichen Raum.

„Finsterwalde ist die kleinste Stadt auf unserer Tour. Umso mehr haben uns die Besucherzahlen in der Ausstellung und die vielen, kreativen Aktionen der Finsterwalder Organisationen begeistert. Es wurde zugehört, kontrovers diskutiert, gemeinsam visioniert und eine Reihe spannender Ideen für die Gestaltung von Finsterwalde entwickelt. Besonders gefreut hat uns der Zulauf von Kindern und jungen Menschen, die sich offen und interessiert mit der Zukunft der Stadt auseinandergesetzt haben“, kommentiert die Finsterwalderin und Projektmanagerin der Initiative Offene Gesellschaft Franziska Schreiber.

Im Rahmen der Debatte „Welches Finsterwalde wollen wir sein?“ kamen am Sonntagvormittag beim Frühstück fast 40 Finsterwalderinnen und Finsterwalder ins Gespräch, mit dabei waren u.a. Bürgermeister Jörg Gampe, Pfarrer Markus Herrbruck und Maria Goldberg von den Neopreneurs. Dabei wurden konkrete Ideen entwickelt, wie beispielsweise der Bau eines Wasserspielplatzes im Stadtpark, eine Bürgerbühne, einen Gemeinschaftsgarten und eine Rubrik in der Lokalzeitung mit dem Titel „Bürger*in der Woche“. Die Stadt Finsterwalde sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger möchten diese Ideen nun weiterverfolgen. Die Sängerstadt bietet viel Lebensqualität. Das soll erhalten, weiter ausgebaut, aber auch nach außen kommuniziert werden.

Neben der Sammlung von Ideen und Anregungen für eine offene Gesellschaft zeigten die Finsterwalderinnen und Finsterwalder auch, dass sie sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Bei einem musikalischen Flashmob am Montagmorgen setzten rund 150 Menschen, darunter vor allem Schülerinnen und Schüler, auf dem Marktplatz ein Zeichen für mehr Menschlichkeit. Die Aktion wurde von der Caritas initiiert.

Die Aktionstage sind Teil der ungewöhnlichen bundesweiten Reise der Initiative Offene Gesellschaft, die zehn Städte und einige Festivals besucht. Dabei werden Ideen für unser Zusammenleben in der offenen Gesellschaft gesammelt. Die Ideen aus Finsterwalde werden nun zum nächsten Ort getragen und am Ende der Tour veröffentlicht. Nächster Halt ist Erfurt vom 29.08. bis 02.09,

Weitere Informationen unter: https://www.die-offene-gesellschaft.de/projects/in-bewegung

Text: Die offene Gesellschaft e.V.; Anna Maria Link

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